auf zum letzten Teil meiner persönlichen Hüttenbewertungen auf der München Venedig Tour:
Rifugio Tissi
Tolle Lage! Die Hütte (CAI) liegt auf einer mit Wiesen bewachsenen Felsklippe unmittelber gegenüber der Civetta-Wand und direkt oberhalb von Alleghe. Unsere Zimmerreservierung, die wir am Vortag telefonisch und auf italienisch hatten machen lassen, war nicht mehr zu finden, so daß wir in einem 8er Zimmer untergebracht wurden. Dort roch es ziemlich streng… na ja kein Wunder, wenn die Duschen € 4,00 für 5 Minuten kosten. Die Tissi-Hütte war die erste Hütte auf der wir „pane e coperto“ in Höhe von € 1,10 pro Person bezahlen durften. Großartig. Aber das Abendessen mit Civetta Blick und Sonnenuntergang entschädigte uns für so einiges. Frühstück haben wir uns wieder gespart, da wir ja in Alleghe unsere Vorräte aufgefüllt hatten.
Passo Duran
Auf dem Passo Duran wollten wir eigentlich in das Rifugio San Sebastiano, aber dieses war leider ausgebucht, also mussten wir ins Rifugio Cesare Tomè (CAI). Auch hier war unsere Reservierung wieder verschwunden, aber es gab kostenlose Duschen mit unbegrenzt warmen Wasser. Im Garten waren Wäscheleinen aufgespannt, die von Gästen benutzt werden durften. Das war ganz praktisch, Wäscheklammern gab es auch. Der Koch auf dieser Hütte konnte Nudeln und Spiegeleier. Unglaublich… ich wurde an meine Studentenzeiten erinnert. Auch der Kaffee beim Frühstück war ungeniessbar. Wer die Möglichkeit hat, sollte wahrscheinlich besser im Rifugio San Sebastiano übernachten.
Eine Besonderheit dieser Hütte (CAI) ist nicht nur die aussergewöhnliche Lage, sondern auch, daß es zur Begrüssung warmes Weissbier gibt. Wir erhielten dazu den Hinweis, daß wir es ja in der Kuhtränke kühlen könnten, dieses Angebot haben wir dann gerne in Anspruch genommen. Die Lager waren sehr gemütlich und verfügen über Waschgelegenheiten. Es gibt auch eine Dusche, aber leider zu viele Gäste für die Warmwasserkapazitäten. Ein weiteres Problem war das Abendessen, es war sehr lecker, nur leider haben wir ewig auf das Essen warten müssen.
Hotel Astor, Belluno
Stop! Nein, nicht tun… Katastrophe…. bitte dieses Hotel nicht betreten.
Wir hatten über die Tourist Information in Belluno versucht Zimmer zu bekommen, da wir aber an diesem Tag 5 „ragazzi tedesci“ waren, schaffte es die Dame an der Information nicht, uns irgendwo unterzubringen. Das Hotel Astor wurde in der Bewertung der Touristeninformation von drei auf einen Stern zurückgestuft, und das völlig zurecht. Die Zimmer sind unglaublich klein, die Badezimmer noch kleiner, es ist alles dreckig und kaputt. Das Frühstücksbuffet war ganz in Ordnung, wir haben zwar nicht verstanden wie man die Kaffeemaschine richtig bedient, aber man konnte sich eingepackte Süsswaren für den weiteren Tag mitnehmen. Eine bessere Empfehlung für eine Übernachtung in Belluno kann ich leider auch nicht geben, da die meisten wohl direkt weiter gegangen sind und es erst gar nicht versucht in dieser Stadt zu übernachten.



