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Archive for the ‘Weitwandern’ Category

Nach unserer München – Venedig Tour, haben wir lange nach einer neuen Route gesucht, aber leider mussten wir feststellen, daß es kein vergleichbares Buch gibt. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dann entschlossen, selber eine Tour auszuarbeiten. Ich bin ja mal sehr gespannt, ob das funktioniert.

Dieses Mal wollen wir am Starnberger See starten und bis zum Comer See gehen.

Der Weg verläuft über die Ammergauer Alpen, die Allgäuer Alpen, in die Silvretta, weiter durchs Engadin und nach Italien… und wenn es die Zeit erlaubt, verbringen wir noch ein paar Tage in Mailand, ehe wir mit dem Zug wieder nach Hause fahren.

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Packliste

Ich werde immer wieder gefragt, was man mitnehmen muss, wenn man auf so eine lange Tour geht. Eigentlich ist die Antwort: Nichts!

Aber beim Schreiben der Packliste, habe ich gemerkt, daß es doch eine ganze Menge Dinge sind, an die gedacht werden muss. Hier meine ganz persönliche Liste.

Am Körper: Trekkinghose, sehr gut eingelaufene Wanderschuhe/Bergschuhe, Fliespullover, Funktionswäsche, ca. 55-Liter-Rucksack, Wanderstöcke.

Im Rucksack:

  • Wanderkarten, Hüttenführer mit allen wichtigen Telefonnummern
  • Hüttenschlafsack (Pflicht auf den meisten Hütten)
  • Taschen- oder Stirnlampe, vor allem für die Hütte nach 22 Uhr
  • Regenjacke/Gore-Tex-Jacke (idealerweise wasser- und winddicht)
  • Regenhose Gore-Tex (ist mein Luxusartikel)
  • Regenschutz für Rucksack, wer mag auch einen Poncho
  • Ersatz-Fliespullover
  • Ersatzhose evtl. Zip-Off
  • Ersatzbluse /-hemd/Funktions-T-Shirt,
  • Trekkingsocken
  • Funktionsunterwäsche
  • Kulturtasche mit Zahnbürste, kleiner Tube Zahnpasta, Seife, Shampoo, Kamm, evtl. Fettcreme, Ohropax, Wäscheklammern, Rei in der Tube, Rasierer, evtl. Nagelschere/Feile, Sonnencreme
  • Schnell trocknendes Trekking-Handtuch
  • Sonnenhut
  • Sonnenbrille
  • Handschuhe, Mütze
  • ein paar leichte Schuhe für die Hütte oder den Abend im Tal (z.B. Trekkingsandalen)
  • Notfallapotheke mit Blasenpflastern (auch wenn diese sehr teuer sind, es lohnt sich!)
  • Trinkflaschen mind. 2 Liter (für uns haben sich Teebeutel mit Früchtetee sehr bewährt, evtl. auch Vitamintabletten)
  • Notfallverpflegung: Müsliriegel, Kekse
  • Handy für den Notfall und für die Reservierung der nächsten Unterkunft, auch als Wecker geeignet (Ladekabel nicht vergessen!)
  • Kamera
  • Geld, EC Karte, Alpenvereinsausweis, Krankenkassenkarte, Personalausweis

Sehr gut finde ich die Broschüre vom Alpenverein: Tipps Infos 2007 mit allen wichtigen Notrufnummern und 1. Hilfe Tipps, die meiner Meinung nach, immer in jeden Rucksack gehört. Die Broschüre kann hier ausgedruckt werden.

Ziel muss es sein für warmes und kaltes Wetter gleichermaßen gut ausgerüstet zu sein, keine Kleidung mit hohem Baumwollanteil mit zunehmen und insgesamt maximal 12 Kg ohne Wasser zutragen. (Frauen max. 10kg.) Jedes Gramm weniger ist eine Wohltat für den Rücken. Mein Rucksack wiegt ca. 8 Kilo!!!!

Dank der neuen Flüssigkeitsvorschriften in Flugzeugen, kann man mittlerweile in allen Drogerien Shampoos, Zahnpasta und Cremes in wandertauglichen Grössen kaufen. Ich nehme z.B. 80ml Shampoo für 3 Wochen mit, habe aber auch nicht besonders lange Haare.

Außerdem hat es sich als sehr nützlich erwiesen, die Ausrüstung in verschiedenen Plastiktüten in den Rucksack zu packen. Man hat so schnell Zugriff auf die verschiedenen Tüten und sie sind noch mal vor Feuchtigkeit geschützt.

Wir hatten noch zusätzlich einen Transposrtsack für unseren Rucksack dabei, denn wir wollten mit dem Flugzeug nach Hause fliegen. Diesen haben wir nach intensiven Regenfällen als weiteren Regenschutz umfunktioniert: Wir haben also diesen Sack innen in den Rucksack gelegt und die Tüten mit Kleidung und Co. da hinein. So blieb alles wunderbar trocken…

Je nach Route müssen natürlich auch ein Klettersteigset und Grödeln eingepackt werden.

Zu den Blasenpflastern möchte ich noch anmerken: Diese haben wir nicht für unsere Füsse gebraucht, sondern für die Hüftknochen. Meinem Mann ist es tatsächlich gelungen, sich Blasen auf den Hüften zu laufen(?) 🙂

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